Siebdruck vs. Risograph

Siebdruck und Risograph sind beide Durchdruckverfahren: Farbe wird durch eine Schablone auf das Papier gepresst. Trotzdem sieht das Ergebnis völlig verschieden aus. Der Unterschied liegt in der Farbschicht, der Passergenauigkeit und der Tintenchemie. Ein Verfahren maximiert Kontrolle, das andere macht Kontrollverlust zur Methode.

Georgia Green hat für denselben Tiger zwei völlig verschiedene Drucke gemacht. Tiger in the Bear Rainforest ist ein Siebdruck: Farben satt und klar abgegrenzt, Konturen scharf, die Farbschicht auf dem Papier spürbar aufgetragen. Dartmoor Tiger ist ein Riso-Druck: Das Teal liegt minimal versetzt, Greens Lieblingsfarbe im Riso, und der Versatz ist kein Fehler. Dasselbe Tier, dieselbe Künstlerin. Zwei Blätter, die man auf Anhieb als verschieden erkennt, ohne sofort sagen zu können, warum genau.

Geschwister mit verschiedenen Vätern

Geschwister, weil das Grundprinzip dasselbe ist: Farbe wird durch eine Schablone auf das Papier gepresst. Das gilt für Siebdruck und Risograph gleichzeitig. Sie gehören deshalb zur selben Druckfamilie, dem Durchdruck. Das Gegenteil, also Hoch- und Tiefdruck, funktioniert nach einer anderen Logik.

Die Geschichte des Siebdrucks beginnt mit einem Patent, nicht mit Kunst. Samuel Simon aus Manchester erhielt 1907 Patent Nr. 14.236 für ein Verfahren, Muster auf Tapeten und Stoffe zu übertragen. Simons Instrument war keine Rakel, sondern eine Borstenbürste, die er über Seidengaze führte. Die Rakel, heute das universelle Siebdruckwerkzeug, kam erst Jahrzehnte später. Präzision war von Beginn an das Ziel: saubere Linien, reproduzierbare Muster.

Der Risograph kam sechzig Jahre später aus einer völlig anderen Richtung. Noboru Hayama gründete Riso-Sha im September 1946 in Setagaya, Tokio. Der Name bedeutet auf Japanisch "Ideale". Was als Schablonendruck-Service begann, führte Jahrzehnte später zu einer Maschine, die Hayama nie als Kunstmedium geplant hatte. Im September 1977 brachte er die Print Gocco auf den Markt: ein kompaktes Kartendruck-System, das japanische Familien für ihre Neujahrskarten nutzten. Die Maschine passte auf einen Küchentisch, und über zehn Millionen Einheiten wanderten in japanische Wohnzimmer, bevor die Produktion 2008 eingestellt wurde. Im Juni 1980 erschien dann der erste Risograph, 1986 folgte das erste digitale Modell. Das Zielpublikum waren Schulen, Krankenhäuser und Behörden, nicht Galerien.

Beide teilen die Schablonentechnik. Ihre Herkunft trennt sie: Siebdruck aus dem Handwerk der Präzision, Risograph aus dem Büroflur. Dieser Unterschied zeigt sich am fertigen Blatt, und er beginnt bei der Farbschicht.

Georgia Green arbeitet in beiden Verfahren: Tiermotive mit satter Farbschicht im Siebdruck, dieselben Motive mit körniger Transparenz im Riso-Druck.

Wie sitzt die Farbe auf dem Papier?

Beim Siebdruck zieht die Rakel eine Druckfarbe über ein gespanntes Gewebe. Was auf dem Papier landet, ist eine zusammenhängende Farbschicht von 10 bis 20 Mikrometern Dicke. Bei Spezialanwendungen kann diese Schicht bis auf 100 Mikrometer anwachsen. In Zahlen: 20 Mikrometer sind zwei Hundertstel Millimeter. Klein, aber unter Streiflicht sieht man das Relief. Besser noch: Man kann es fühlen. Wer den Finger über einen fertigen Siebdruck führt, spürt an den Farbkanten eine minimale Erhöhung. Das liegt nicht an der Papierstruktur, sondern an der aufgetragenen Farbschicht.

Georgia Green, drei Siebdrucke in verschiedenen Farbschicht-Stadien auf einem Trockner, Screenprint-Layering
Georgia Green: Drei Drucke in verschiedenen Farbschicht-Stadien. Jede Farbe ein eigener Durchgang.

Diese Deckfarben sind opak. Zwei Siebdruckfarben übereinander ergeben keine optische Mischung, die untere verschwindet vollständig unter der oberen. Das bedeutet: Was der Künstler vor dem Druck plant, kommt auch so auf dem Papier an. Siebdruck macht keine Überraschungen in der Farbwirkung, es sei denn, man plant sie.

Beim Riso-Druck läuft die Tinte anders. Riso-Tinten sind pflanzlich, sojabasiert oder auf Reiskleie-Öl-Basis, und in ihrer Zusammensetzung eine Wasser-in-Öl-Emulsion. Sie setzen sich auf die Papieroberfläche, ohne vollständig einzudringen. Das Ergebnis ist halbtransparent. Wo zwei Riso-Farben übereinander liegen, entsteht eine optische Mischung zu einer dritten, die weder in der Ausgangspalette steht noch auf einem Bildschirm vorhersehbar ist. Ein Teal über einem Gelb ergibt ein Grün, das der Künstler nicht mischt, sondern durch Schichtung entstehen lässt.

Riso-Tinten fixieren außerdem nicht vollständig auf dem Papier. Wer einen frischen Riso-Druck anfasst und Farbe am Finger hat, weiß: Diese Tinte legt sich auf das Papier, sie zieht nicht ein.

Die Farbpalette der beiden Verfahren ist ebenfalls verschieden. Siebdruck arbeitet mit beliebig mischbaren Farbtönen; was auf dem Monitor entworfen wurde, lässt sich annäherungsweise in der Mischküche treffen. Riso hat rund 20 Vollton-Standardfarben, darunter Fluorescent Pink, Federal Blue und Metallic-Töne. Kein CMYK-Prozess. Was auf dem Bildschirm als Rot erscheint, sucht man im Riso-Katalog unter dem nächsten Vollton. Das schränkt ein, aber es zwingt auch zu Entscheidungen, die im Ergebnis oft stärker wirken als das, was ein Mischgerät produziert.

Was passiert zwischen den Farbdurchgängen?

Jedes mehrfarbige Bild in Siebdruck und Riso entsteht in mehreren Durchgängen: einmal pro Farbe durch die Maschine oder über das Sieb. Das Ergebnis hängt davon ab, wie präzise die zweite und dritte Farbschicht auf die erste trifft.

Georgia Green, Entwurfsskizze Dartmoor Tiger, Risograph, Buntstift und Kreide auf Skizzenbuch
Georgia Green, Entwurfsskizze für *Dartmoor Tiger*. Von der Skizze zum Riso-Druck: Die warmen Farbtöne werden später zu Teal und Burgund.
Antonia Reber zieht die Rakel über ein Siebdrucksieb, Siebdruck-Aktion in der Werkstatt
Antonia Reber beim Siebdruck: Die Rakel presst Farbe durch das Sieb auf das Papier. Foto: Antonia Reber.

Beim Siebdruck werden Passermarken verwendet: mechanische Referenzpunkte, an denen das Papier ausgerichtet wird. Mit gut gesetzten Marken und korrekt gespanntem Sieb landet die zweite Farbe im Handsiebdruck auf Bruchteile eines Millimeters genau an der geplanten Stelle. Bögen, deren Passer nicht stimmt, werden aussortiert. Als Edition gilt nur, was Passergenauigkeit erfüllt.

Beim Riso läuft das anders. Das Papier wird manuell neu eingelegt oder zieht durch einen Einzug. In beiden Fällen ist die Lage beim nächsten Durchgang nie exakt dieselbe. Die zweite Farbschicht versetzt sich bei mehrfarbigem Druck typischerweise um bis zu 3 Millimeter. Dieser Versatz heißt natural drift: ein festes Merkmal des Verfahrens, das jedes Exemplar einer Edition leicht einzigartig macht.

Georgia Green hat diesen Versatz bewusst zum Bildthema gemacht. 2022 veröffentlichte sie den Misaligned Dartmoor Tiger (A5), eine Riso-Edition in zwei Varianten. In einer Variante bleibt der Tiger scharf, während das Fenster rot-gelb gerändert erscheint; in der anderen verstärkt sich die schwarze Konturlinie. Der Drift ist hier nicht Nebeneffekt, sondern Kompositionsentscheidung: Green hat die unvermeidliche Unschärfe des Verfahrens zum eigentlichen Thema des Blatts gemacht. Beide Varianten wurden für die kuratierte Hängung der Woolwich Contemporary Print Fair 2022 und der Royal Academy Summer Exhibition 2023 ausgewählt.

Das Mastersheet, durch das die Tinte beim Riso auf das Papier drückt, besteht aus einem dünnen Kunststofffilm auf einem Trägerpapier mit Bananenfasern. Dieses Sheet lässt sich nicht nachjustieren; es liegt auf der Trommel und dreht sich mit. Der Versatz entsteht im Papiertransport, nicht in der Schablone.

Woran erkennt man, ob ein Druck Siebdruck oder Riso ist?

Mit den richtigen Anhaltspunkten kann man an einem fertigen Blatt das Verfahren bestimmen, ohne die Beschriftung auf der Rückseite lesen zu müssen. Vier Merkmale helfen.

Antonia Reber beschichtet ein Siebdrucksieb mit Fotoemulsion, Beschichtungsrinne aufwärts gezogen
Antonia Reber beim Beschichten: Die Emulsion wird gleichmäßig auf das Sieb aufgetragen. Foto: Antonia Reber.

Unter der Lupe. Siebdruck zeigt homogene Farbflächen, sauber abgegrenzt. An den Kanten entsteht ein feiner Sägezahneffekt, weil das Gewebe des Siebs die Farbkante ausfranst. Riso zeigt Körnung. Der Riso-Raster liegt bei 75 bis 85 lpi, deutlich gröber als die 150 lpi eines Offsetdrucks. Unter der Lupe sieht man einzelne Druckpunkte, eine Matrix aus kleinen Farbdots. Diese Körnung ist bei figürlichen Motiven unauffälliger als bei geometrischen Flächen, weil Bildinhalt und Textur sich überlagern.

Der Passer. Siebdruck hat Passermarken: kleine Kreuze oder Balken an den Blatträndern, an denen jede Farblage ausgerichtet wurde. Wenn alle Lagen präzise übereinanderliegen, sind die Marken im Druck kaum zu sehen; wenn der Passer nicht ganz stimmt, versetzt sich eine Farbe minimal. Bei Riso fehlen diese Marken im klassischen Sinn. Stattdessen gibt es den natural drift: Ein leichter Versatz zwischen den Farblagen ist immer da, auch wenn er manchmal kaum wahrnehmbar ist. Der Versatz läuft meistens in dieselbe Richtung.

Haptik bei Streiflicht. Siebdruck-Farbschichten von 10 bis 20 Mikrometern hinterlassen bei Streiflicht ein minimales Relief an den Kanten. Wer den Finger sehr langsam über eine Farbgrenze führt, kann den Übergang fühlen. Bei Riso ist die Schicht so dünn, dass kein taktiles Relief entsteht. Die Oberfläche bleibt matt und anfällig: Fingerabdrücke auf der Riso-Tintenfläche sind möglich.

Das Substrat. Hauptsächlich werden beim Siebdruck Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Riso funktioniert ausschließlich auf ungestrichenem Papier zwischen 60 und 350 gsm, das maximale Format ist A3+. Wer einen Riso-Druck auf Leinenstruktur sieht, liegt schon am Substrat: Das ist Siebdruck.

Einen Nebenbefund gibt die Druckgeschwindigkeit. Die Riso-Maschine arbeitet mit bis zu 150 Blatt pro Minute. Das ist Büromaschinengeschwindigkeit. Rund 90 Prozent aller Risographen in Japan stehen in Schulen, Krankenhäusern und Behörden. Was in Europa als Kunstmedium gilt, ist im Herkunftsland ein Kopierer für Schulblätter geblieben. Dass Künstler diese Maschine trotzdem für sich entdeckt haben, zeichnete sich seit den frühen 1990er Jahren ab: Das niederländische Künstlerkollektiv Knust/Extrapool in Nijmegen, 1983 gegründet, kaufte in den Neunzigern seinen ersten Risographen und setzte ihn als Atelierwerkzeug ein.

Warum druckt Georgia Green denselben Tiger zweimal verschieden?

Georgia Green hat innerhalb von zwei Jahren zwei Auszeichnungen für Druckgrafik gewonnen, für zwei verschiedene Verfahren. Den Intaglio Printmaker Materials Award 2023 für Kettles Yard (CMYK-Siebdruck, 420 x 594 mm) und den Jackson's Art Prize 2024 aus 15.345 Einreichungen aus 117 Ländern für Dartmoor Tiger (Riso, von der Jury unter "Planographic" geführt, obwohl Riso technisch ein Schablonendruck ist). Die Jury hat nicht nach dem Verfahren gefragt.

Greens Siebdruck-Praxis ist messbar. Sie druckt auf 120T-Mesh und trennt Motive in CMYK-Ebenen über vier Lagen auf. Sie wiegt die Tintenmenge auf der Waage, weil die Konsistenz einer Siebdruck-Edition von genau dieser Variable abhängt. In einem Interview mit eviltender.com vom März 2025 beschreibt sie die Tintengewichtung als den Mechanismus, der sicherstellt, dass Blatt 1 und Blatt 30 einer Edition voneinander zu unterscheiden, aber nicht zu beanstanden sind. Siebdruck erlaubt diese Form von Qualitätskontrolle, weil das Verfahren auf Reproduzierbarkeit ausgelegt ist.

Beim Riso sucht Green dasselbe Ergebnis nicht. Was sie am Riso anzieht, fasst sie in einem Satz: "Ich liebe die malerische, traumhafte Qualität der durchscheinenden Riso-Tinten." ("I love the painterly, dreamy quality of translucent riso inks."). Das ist kein Nachteil, den sie in Kauf nimmt; es ist das, was sie an diesem Verfahren sucht. Die leichten, unvorhersehbaren Verschiebungen von Lage zu Lage sind keine Fehler, die man zu minimieren versucht; sie sind, wie Green es formuliert, als hätte die Maschine einen eigenen Beitrag zum Bild ("as though the machine is a collaborative partner"). Greens Riso-Maschinen drucken maximal bis A3, ihre primäre Maschine bevorzugt sogar ein kleineres Format. Daher fallen Riso-Editionen oft kleiner aus als Siebdrucke.

Dartmoor Tiger wurde außerdem von einem Bilderbuch inspiriert: Judith Kerrs The Tiger Who Came to Tea (1968). Ein Tiger der auf einem Sofa sitzt und auf das Moor blickt. Die Körnung und die leicht versetzte Farbschicht tragen die Bildidee auf eine Weise, die Siebdruck-Schärfe nicht leisten würde. Green entscheidet das pro Werk.

Siebdruck und Riso sind keine Hierarchie, kein Upgrade-Verhältnis. Das Verfahren folgt dem Motiv, nicht umgekehrt. Körnung, Transparenz, Drift: das sind keine Nachteile, sie sind die Prämisse. Was Siebdruck handwerklich kontrolliert, überlässt Riso der Maschine, und einige Bilder brauchen genau das.

FAQ

Was ist der Hauptunterschied zwischen Siebdruck und Risograph?

Für Sammler bedeutet der Unterschied: Siebdruck-Editionen sind untereinander fast identisch, das ist das Versprechen des Verfahrens. Riso-Editionen unterscheiden sich innerhalb der Auflage durch natural drift, den unvermeidlichen Farbversatz zwischen den Lagen. Wer ein Exemplar mit ausgeprägtem Drift kauft, hat ein Stück das kein anderes in der Edition exakt wiederholt.

Sind Riso-Drucke echte Originale?

Ja. Riso-Drucke sind handsignierte, nummerierte Originale mit limitierter Auflage, wie Radierungen oder Lithografien auch. Was genau einen Originaldruck ausmacht, erklärt die Seite Original vs. Kunstdruck.

Warum sind Riso-Drucke oft kleiner?

Risograph-Maschinen drucken maximal bis A3+. Viele künstlerische Ateliers arbeiten mit kleineren Modellen, die A5 oder A4 bevorzugen. Georgia Green beschreibt, dass ihre primäre Maschine ein kleineres Format als A3 bevorzugt. Das Format ist also nicht nur eine künstlerische Wahl, sondern auch eine technische Einschränkung der Maschine.

Warum kosten Siebdruck und Riso 19 % statt 7 % Mehrwertsteuer?

Das liegt am deutschen Steuerrecht. Radierung, Holzschnitt, Lithografie und Linolschnitt gelten als traditionelle Druckgrafiken und werden mit 7 % besteuert. Siebdruck und Risograph fallen unter den vollen Steuersatz von 19 %, weil das Steuerrecht diese Techniken als Reproduktionsverfahren einordnet, auch wenn sie im künstlerischen Kontext limitierte Originale produzieren.

Kann man Siebdruck und Riso zu Hause erkennen?

Ja, mit drei Anhaltspunkten: Ungestrichenes Papier deutet auf Riso, ein tastbares Farbrelief bei Streiflicht auf Siebdruck, und ein leichter Farbversatz zwischen den Lagen ist natural drift (Riso).

Was bleibt

Beide Verfahren fangen beim selben Prinzip an: Farbe durch eine Schablone auf das Papier. Zwei Blätter auf dem Tisch, und man sieht den Unterschied sofort. Man weiß jetzt auch, warum. Das Teal beim Dartmoor Tiger sitzt minimal versetzt, weil der Risograph das so macht. Die Konturen beim Siebdruck-Tiger sitzen scharf, weil Green sie so gemacht hat. Beides ist Absicht. Das eine verlangt vom Drucker, jeden Zufall zu beherrschen. Das andere heißt ihn willkommen.

Welches der beiden Verhältnisse zum Blatt deinen eigenen Blick trifft, kann dieser Text nicht beantworten. Das entscheidest du am fertigen Druck.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Riso Kagaku Corporation, Unternehmenschronik und Technologie-Portal
  • Georgia Green, Q&A-Interview (Art Pistol, Glasgow)
  • Knust/Extrapool Nijmegen, Werkstattgeschichte und Selbstbeschreibung
  • Wikipedia, Artikel "Screen Printing" und "Print Gocco"
  • Georgia Green, Produktbeschreibungen und Werkangaben

Zuletzt aktualisiert am 26.05.2026.

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