Artotheken in Deutschland: Der Atlas
Im achten Stock der Stuttgarter Stadtbibliothek liegt hinter Glas ein Raum voller Schubladen, und in den Schubladen liegen mehr als 2.500 Originalgrafiken. Du ziehst eine Radierung heraus, trägst sie zur Anmeldung, zahlst eine kleine Versicherungsgebühr und hängst sie dir für acht Wochen an die eigene Wand. Danach bringst du sie zurück oder nimmst die nächste mit. Das ist weder Ausnahme noch Geheimtipp einer einzelnen Stadt: Der Artothekenverband Deutschland listet über 130 Häuser. Schon 2005 waren es laut Wikipedia rund ebenso viele. Und die wenigsten Menschen wissen davon. Dieser Atlas sammelt die Artotheken des Landes mit ihren Trägern, Beständen und echten Leihgebühren. Batch 1 beginnt mit 17 Häusern in acht Bundesländern.
Wie funktioniert das Ausleihen in einer Artothek?
Die Ausleihe läuft fast überall nach demselben Muster ab: Du suchst ein Werk aus, zahlst eine überschaubare Gebühr, nimmst es für einen festgelegten Zeitraum mit nach Hause und gibst es danach zurück. Wer die Werke besitzt und verleiht, ist dagegen sehr unterschiedlich. Träger können öffentliche Bibliotheken, Kunstvereine, Kunstämter, Museen, Volkshochschulen, Stiftungen und Werkbibliotheken sein. Ebenso weit spannt sich der Umfang der Sammlungen, von über 400 Werken in Kassel über gut 900 in Nürnberg und rund 4.000 Objekten in Wiesbaden bis zu rund 6.000 Werken in der Berliner Graphothek. In Stuttgart läuft die Ausleihe seit 1976, gegen eine geringe Versicherungsgebühr. Am stärksten unterscheiden sich die Häuser bei der Leihfrist: Sie reicht von acht Wochen in Stuttgart über drei bis maximal zwölf Monate in Dortmund bis zu einem ganzen Jahr in der Berliner Graphothek. Vielerorts lässt sich diese anfängliche Frist noch einmal um Wochen oder Monate verlängern, je nach Haus.
Was du dafür bezahlst, ist fast immer eine Versicherungspauschale, kein Kaufpreis im Kleinformat. Du hängst das Werk auf, lebst ein paar Wochen mit ihm und entscheidest dann neu. Wo man in Deutschland stattdessen selbst an die Presse kann, sammelt der Druckwerkstätten-Atlas, wo man Druckgrafik direkt kauft, der Grafikmärkte-Atlas. Das Leihen ist die dritte Tür. Erfunden wurde sie allerdings nicht in Deutschland.
Schnellantwort: In über 130 öffentlichen Artotheken in Deutschland leihst du dir Originalkunst gegen eine kleine Gebühr aus, ähnlich wie ein Buch in der Bibliothek. Dieser Atlas verzeichnet 17 Häuser in acht Bundesländern.
- 17 Artotheken in 8 Bundesländern (Batch 1 dieses Atlas)
- über 130 Artotheken bundesweit laut Verband
- Bestände von über 400 bis rund 6.000 Werken
- Leihgebühren von 6 Euro je Werk und Quartal in Hamburg-Harburg bis rund 26 Euro je Halbjahr in Wiesbaden
- viele Häuser mit Schwerpunkt Originalgrafik, mehrere heißen offiziell "Graphothek"
Fehlt eine Artothek? Schreib uns an hello@studiosonsu.de mit Name, Stadt, Träger, Website und Konditionen. Wir nehmen öffentlich zugängliche Häuser auf, die Originalkunst verleihen.
Alle Angaben basieren auf den Informationen der jeweiligen Artotheken. Gebühren, Leihfristen und Bestände können sich ändern. Aktuelle Infos gibt es direkt bei den jeweiligen Häusern.
Woher kommt die Idee, Kunst wie ein Buch auszuleihen?
Der Anstoß kam aus London. 1966 reiste eine Delegation aus Berlin-Reinickendorf in die Partnerstadt Greenwich und lernte dort die "Print Collection" kennen, eine Bibliothek zum Ausleihen von Druckgrafik. Die Idee selbst war älter: Erste Kunstleih-Einrichtungen entstanden Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, an der Forbes Library in Northampton und der Denver Public Library. 1966 löste die Artothek im schwedischen Tyresö-Bollmora eine sprunghafte Entwicklung in vielen europäischen Ländern aus. Zwei Jahre nach dem Greenwich-Besuch, am 19. April 1968, öffnete in der Stadtbücherei Tegel die Graphothek und Artothek Berlin, gegründet vom Volksbildungsstadtrat Horst Dietze und dem Künstler Siegfried Kühl. Bis heute gilt sie als die erste Artothek Deutschlands.
Sie wuchs schnell. „Die Leihe begann mit 160 Werken, 1972 waren es bereits 1200", erzählt Ricarda Vinzing, die heutige Leiterin. „Eine beachtliche Steigerung, bedenkt man, dass es damals keinen Ankaufsetat gab."
Im Osten lief eine ganz eigene Geschichte, losgelöst vom westdeutschen Modell. Die erste Artothek der DDR entstand 1969 in der Ost-Berliner Stadtbibliothek. Die Leipziger Stadt- und Bezirksbibliothek baute ihre ab 1974 auf, und beide waren keine eigenständigen Häuser, sondern Teil von Staatlichen Allgemeinbibliotheken, Gewerkschaftsbibliotheken und Einrichtungen der Nationalen Volksarmee, wie eine Fachrezension der Arbeit von Barbara Röhner festhält. Verliehen wurden dort überwiegend fotomechanische Reproduktionen, nicht Originalkunst. Ein Schwarzweißfoto von Kurt Schwarz zeigt im Oktober 1969 Besucher in der Artothek der Berliner Stadtbibliothek an der Breiten Straße. Was das Wort "Artothek" eigentlich meinen sollte, war damit eine offene Frage.
| Artothek | Stadt | Träger | Konditionen |
|---|---|---|---|
| Graphothek der Stadtbibliothek Stuttgart | Stuttgart | Öffentliche Bibliothek | Geringe Versicherungsgebühr, 8 Wochen |
| Artothek Nürnberg e.V. | Nürnberg | Städtisch gefördert | 7 € für 3 Monate |
| Graphothek und Artothek Berlin | Berlin | Bezirksamt Reinickendorf | Max. 1 Jahr, gerahmt und sofort mitnehmbar |
| Artothek der Zentral- und Landesbibliothek | Berlin | Öffentliche Bibliothek (ZLB) | Kostenlos mit Bibliotheksausweis, 84 Tage |
| Graphothek Bremen | Bremen | Städtische Galerie | 3 Monate (privat), 6 Monate (gewerblich) |
| Kunstleihe Harburg | Hamburg | Gemeinnütziger Verein | 12 € Ausweis + 6 € je Werk pro Quartal |
| Artothek Frankfurt am Main | Frankfurt am Main | Nicht abschließend geklärt | 5 € Aufnahme + 11 € / 8 Wochen (Stand 2011) |
| Artothek der Stadtbibliothek Kassel | Kassel | Öffentliche Bibliothek | 10 € inkl. Versicherung / 2 Monate |
| Artothek Wiesbaden | Wiesbaden | Landeshauptstadt Wiesbaden | Gestaffelt, Privatpersonen ~26 € / Halbjahr |
| artothek Hannover e.V. | Hannover | Gemeinnütziger Verein | 60 €/Jahr, 4 Bilder, 3 Monate |
| Artothek Kunstverein Göttingen | Göttingen | Kunstverein Göttingen | 3–5 € je Leihe + 8 €/Jahr, 3 Monate |
| Artothek Oldenburg | Oldenburg | Stadt Oldenburg | 20 €/Jahr (10 € erm.), 8 Wochen |
| artothek – Raum für junge Kunst | Köln | Kulturamt Stadt Köln | 5 €/Jahr Ausweis + 7 € je Ausleihe, 10 Wochen |
| Artothek des Bonner Kunstvereins | Bonn | Bonner Kunstverein | Mitgliedschaft nötig, Sätze für Mitglieder |
| Kunst Aus(leihe) Dortmund | Dortmund | Stadt- und Landesbibliothek | 3 bis 12 Monate |
| Artothek Münsterland | Münsterland | Nicht verifiziert | Nicht verifiziert |
| Artothek der Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück | Rheda-Wiedenbrück | Öffentliche Bibliothek | BIBCard, 12 € Ausleihgebühr pro Kunstwerk, 6 Monate, Kauf über Vermittlung |
Baden-Württemberg
Graphothek der Stadtbibliothek Stuttgart
Bayern
Artothek Nürnberg e.V.
Berlin
Graphothek und Artothek Berlin
Artothek der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Bremen
Graphothek Bremen
Hamburg
Kunstleihe Harburg
Hessen
Artothek Frankfurt am Main
Artothek der Stadtbibliothek Kassel
Artothek Wiesbaden
Niedersachsen
artothek Hannover e.V.
Artothek Kunstverein Göttingen
Artothek Oldenburg
Nordrhein-Westfalen
artothek – Raum für junge Kunst (Köln)
Artothek des Bonner Kunstvereins
Kunst Aus(leihe) Dortmund
Artothek Münsterland
Artothek der Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück
Was steckt hinter dem Namen "Graphothek"?
Eine auf Grafik spezialisierte Artothek trägt oft einen zweiten Namen: Graphothek, mancherorts auch "Bilderei". Der Oberbegriff dahinter hat einen benennbaren Ursprung: Die Prägung des Wortes Artothek wird Karl-Heinz Bolay zugeschrieben, 1966, ausdrücklich für Einrichtungen, die Originalkunst verleihen. Der Mann hinter dem Wort hatte eine ungewöhnliche Biografie: 1951 wanderte er aus Protest gegen die westdeutsche Wiederbewaffnung nach Helsinki aus, wo er bis 1957 als Diplombibliothekar lebte.
Drei Häuser in diesem Batch tragen den Namen: die Graphothek und Artothek Berlin, die Graphothek der Stadtbibliothek Stuttgart und die Graphothek Bremen. Bei zweien belegt die Selbstbeschreibung den Grafik-Schwerpunkt: Die Berliner Graphothek beschreibt ihre rund 6.000 Werke selbst als "vorwiegend Druckgrafik". In Stuttgart lagern mehr als 2.500 Originalgrafiken. Ein Filter ist der Name trotzdem nicht: Auch ohne Grafik im Namen sind die Bestände groß, Köln kommt auf mehr als 1.500 Werke, der Bonner Kunstverein auf über 2.000 aus Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung und Malerei.
Was du dort in die Hand nimmst, ist Druckgrafik im Wortsinn: eine Radierung mit ihren feinen, in die Druckplatte geätzten Linien und dem sichtbaren Plattenrand, ein Holzschnitt mit harten Schwarz-Weiß-Kontrasten, eine Lithografie mit weichen, malerischen Verläufen, ein Linolschnitt mit klaren Flächen oder ein Siebdruck mit satten, flächigen Farben. An einem geliehenen Blatt kannst du in Ruhe prüfen, woran man ein Original überhaupt erkennt: den Plattenrand, die Signatur, die Nummerierung der Auflage, mit Bleistift notiert. Acht Wochen an der eigenen Wand sind dafür mehr Zeit, als dir eine Galerie üblicherweise gibt.
Genau hier steckt der Grund, warum das Leihen mehr ist als ein netter Service. Wer ein Objekt eine Weile besitzt, bewertet es höher: In einem klassischen Experiment verlangten Teilnehmer für eine Kaffeetasse, die sie eine halbe Stunde besessen hatten, im Median 5,25 Dollar, während Kaufinteressierte nur 2,25 bis 2,75 Dollar zahlen wollten. Was acht Wochen mit einem Kunstwerk an der eigenen Wand machen, hat die Studie nicht gemessen. Aber wenn schon eine halbe Stunde mit einer Kaffeetasse den Preis verdoppelt, kannst du dir ausrechnen, warum manche Blätter nur ungern zurückgebracht werden.
Was kostet das Ausleihen wirklich, und wer zahlt den Rest?
Die Gebühren sind niedrig, und sie schwanken stärker, als man denkt, vor allem weil die Modelle kaum vergleichbar sind. Ganz kostenlos leiht die Berliner ZLB mit Bibliotheksausweis. Die Kunstleihe Harburg verlangt sechs Euro je Werk und Quartal, der Kunstverein Göttingen drei bis fünf Euro je einzelner Leihe, Wiesbaden rund 26 Euro je Halbjahr für Privatpersonen, und die Fördermitgliedschaft in Hannover 60 Euro im Jahr für vier Bilder. Dazwischen liegt das meiste: Kassel nimmt zehn Euro inklusive Versicherung für zwei Monate, Köln fünf Euro im Jahr für den Leihausweis plus sieben Euro je Ausleihe. Rechnet man das auf den Monat herunter, zahlen die meisten Häuser zwischen zwei und fünf Euro für ein Original an der Wand.
Kostendeckend ist das jedenfalls in Berlin nicht. Eine empirische Diplomarbeit von Elisabeth Reichert befragte 2008 insgesamt 126 Artotheken. 63 schickten den Fragebogen zurück, also die Hälfte. Für die Graphothek Berlin hielt die Arbeit fest, dass Einnahmen und Leihgebühren nur etwa ein Sechstel der Kosten decken. Den Rest tragen ein Förderkreis und das Land Berlin. Die Leihgebühr ist also eher Symbolik als Rechnung: Sie deckt die Versicherung, nicht den Ankauf. Bezahlt wird die Kunst über Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben von Banken und Versicherungen.
Wer die Kunst am Ende doch besitzen will, findet dafür andere Wege: die Jahresgaben der Kunstvereine, bei denen Mitglieder einmal im Jahr eine Edition erhalten, oder die Museumseditionen ohne Mitgliedschaft. In der Artothek selbst ist der Kauf die Ausnahme. Manche Häuser vermitteln ihn: Die Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück stellt den Kontakt zum Künstler her, wenn du ein geliehenes Werk behalten willst, und bei der kommerziell arbeitenden "die artothek" in Hamburg werden gezahlte Leihgebühren vollständig auf den Kaufpreis angerechnet. Die Regel ist das nicht.
Häufige Fragen
Was ist eine Artothek?
In einer Artothek leihst du dir Originalkunst aus, so wie du in einer Bibliothek ein Buch ausleihst. Gegen eine kleine Gebühr nimmst du ein Werk für einige Wochen oder Monate mit nach Hause und gibst es danach zurück. Getragen werden diese Häuser von Bibliotheken, Kunstvereinen, Museen oder Kommunen. Viele verleihen Druckgrafik: Radierungen, Holzschnitte, Lithografien.
Was kostet es, ein Kunstwerk in einer Artothek zu leihen?
Die Spanne ist groß: Bei der Artothek der Zentral- und Landesbibliothek Berlin ist die Ausleihe mit Bibliotheksausweis kostenlos. In Wiesbaden zahlen Privatpersonen 26 Euro je Halbjahr. Die meisten Häuser dazwischen verlangen eine überschaubare Gebühr, dazu oft eine einmalige Ausweis- oder Jahresgebühr. Diese Gebühr deckt in der Regel die Versicherung des Werks, nicht seinen Kaufwert.
Wie lange darf man ein geliehenes Werk behalten?
Das hängt vom Haus ab. In Stuttgart sind es acht Wochen, in Kassel zwei Monate, in Hannover und Göttingen drei Monate. Dortmund erlaubt drei bis zwölf Monate, die Berliner Graphothek bis zu einem Jahr. Verlängerungen sind vielerorts möglich.
Kann man ein geliehenes Werk kaufen?
In der Regel nicht: Eine Artothek verleiht, verkauft aber nicht. Willst du ein geliehenes Werk trotzdem behalten, läuft das über eine Vermittlung. Einzelne Häuser stellen auf Anfrage den Kontakt zur Künstlerin oder zum Künstler her, und kommerzielle Leihanbieter rechnen mitunter die gezahlte Leihgebühr auf den Kaufpreis an. Beides bleibt die Ausnahme, nicht die Regel.
Was unterscheidet eine Artothek von einem Kunstverein oder Museum?
Eine Artothek verleiht. Ein Kunstverein und ein Museum verkaufen oder zeigen. Bei einem Kunstverein kannst du über die Mitgliedschaft günstig eine Jahresgabe erwerben. Ein Museum bietet Editionen zum Kauf. In der Artothek geht das Werk nach der Leihfrist zurück und steht danach wieder zur Ausleihe bereit.
Fehlt eine Artothek in diesem Atlas?
Sehr wahrscheinlich. Batch 1 deckt 17 Häuser in acht Bundesländern ab. Bundesweit gibt es über 130. Schreib uns an hello@studiosonsu.de mit Name, Stadt, Träger und Konditionen. Dann nehmen wir das Haus auf.
Zurück nach Stuttgart, in den gläsernen Raum im achten Stock. Die acht Wochen sind um. Die Radierung hängt immer noch an deiner Wand, und du merkst, dass du sie nicht mehr hergeben willst. In den meisten Häusern hilft das nichts: Du bringst sie zurück. Das Blatt geht ins Regal. Jemand anderes nimmt es mit. Ein paar Häuser wie die Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück machen aus dem Wunsch einen Anruf beim Künstler. Und dann stehst du doch wieder vor den Schubladen im achten Stock, ziehst die nächste Radierung heraus und fängst von vorn an.
Zuletzt aktualisiert am 29.07.2026.
Quellen und weiterführende Literatur
- Graphothek und Artothek Berlin, Profil und Chronik der Einrichtung (Gründung 1968, Selbstauskunft des Hauses)
- artspring berlin, Die Artothek: Ein Gespräch mit Ricarda Vinzing, Leiterin der Graphothek Berlin (Interview)
- Elisabeth Reichert, Marketingkonzeption für Artotheken, Diplomarbeit, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (2008)
- KUNSTFORM, Rezension zu Barbara Röhner, Kunst im Bestand: Artotheken und Kunstverleih in der DDR (2021)
- Artothekenverband Deutschland, Verzeichnis der Mitgliedseinrichtungen (laufend gepflegt)
Studio Sonsu ist eine Galerie für zeitgenössische Druckgrafik in Hannover. Jedes Werk kommt direkt von den Künstlern. Ausgewählt, nicht eingekauft.
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