Muttertagsgeschenk: Originaldruck statt Blumenstrauß
Der Strauß vom Muttertag steht am Montag noch auf dem Küchentisch. Am Mittwoch hängen die ersten Köpfe. Am Freitag landet er im Biomüll, zusammen mit der Cellophanfolie, in der er gekauft wurde. Im nächsten Jahr wiederholt sich das, und alle Beteiligten wissen es vorher. Die Suche nach einem Muttertagsgeschenk beginnt trotzdem jedes Mal an derselben Stelle, bei den drei, vier Kategorien, die ab Ende April überall gleichzeitig ausliegen. Wer davon abweichen will, merkt schnell, dass die Alternativen entweder genauso beliebig wirken oder nicht rechtzeitig da sind. Dass ausgerechnet dieser Tag so funktioniert, hat einen Grund, und der ist gut dokumentiert.
Die Auswahl unten ist nach einem einzigen Kriterium zusammengestellt: Jedes Werk soll auch dann noch an der Wand funktionieren, wenn niemand mehr weiß, zu welchem Anlass es gekommen ist. Die Techniken sind gemischt, die Formate reichen vom Regalbrett bis zur Statement-Wand.
Woher kommt der Druck, ausgerechnet an diesem Tag etwas zu kaufen?
Der deutsche Muttertag wurde 1922/1923 vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber eingeführt. Der Verband warb mit Plakaten unter dem Slogan "Ehret die Mutter", die erste deutsche Feier fand am 13. Mai 1923 statt, ausgerufen vom Vorsitzenden Rudolf Knauer. Das Vorbild kam aus den USA. Anna Jarvis hielt am 10. Mai 1908 in der Andrews Methodist Episcopal Church in Grafton, West Virginia, eine Gedenkfeier für ihre Mutter ab, und eine parallele Veranstaltung im Wanamaker-Kaufhaus in Philadelphia zog rund 15.000 Menschen an. Am 8. Mai 1914 erklärte der US-Kongress den zweiten Maisonntag per Resolution zum nationalen Mother's Day, Präsident Woodrow Wilson unterschrieb. Diesen Termin, den zweiten Sonntag im Mai, teilt der deutsche Muttertag heute mit den USA und vielen anderen Ländern. Jarvis selbst wandte sich in den Jahren darauf gegen die Kommerzialisierung des Tages, den sie angestoßen hatte. Einen Feiertag, an dem man einander teure Dinge kauft, wie Weihnachten es geworden war, wollte sie ausdrücklich nicht.
Eine gedruckte Karte, sagte sie, bedeute nichts weiter, als dass man zu faul gewesen sei, der Frau zu schreiben, die mehr für einen getan hat als sonst jemand auf der Welt ("A printed card means nothing except that you are too lazy to write to the woman who has done more for you than anyone in the world"). Über Pralinen sagte sie, man bringe der Mutter eine Schachtel und esse anschließend das meiste selbst. 1925 stürmte sie mit 61 Jahren in Philadelphia eine Versammlung, auf der Nelken für eine Spendensammlung verkauft wurden, und wurde wegen Ruhestörung angeklagt. Sie starb 1948 mittellos, nachdem sie ihr Vermögen im Streit um die Kontrolle über den Tag aufgebraucht hatte.
Ab 1934 wurde der Tag in Deutschland als "Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter" begangen und organisatorisch an den neu gegründeten Reichsmütterdienst in der Reichsfrauenführung gebunden. Im Reichsgesetz über die Feiertage vom 27. Februar 1934 steht er allerdings nicht. 1938 kam das Ehrenkreuz der Deutschen Mutter dazu. Auf der Rückseite eines im Deutschen Historischen Museum verwahrten Exemplars steht als Gravur das Datum der Stiftungsverordnung, 16. Dezember 1938. Verliehen wurde es ab dem 21. Mai 1939, gestaffelt nach Kinderzahl von Bronze ab vier bis Gold ab acht Kindern, und nur an Frauen, die das Regime als "deutschblütig" und "erbgesund" einstufte.
Nach 1945 gab es keine gesetzliche Neuregelung. Den zweiten Sonntag im Mai machten in Westdeutschland wieder die Floristenverbände unter sich aus, die junge Bundesrepublik beging ihren ersten Muttertag 1950.
Geblieben ist von alldem das Kategorienmuster. Für 2026 prognostiziert der Handelsverband Deutschland auf Basis einer Umfrage des IFH Köln rund 1,05 Milliarden Euro Muttertagsumsatz im Einzelhandel, und an der Spitze der Kategorien stehen weiterhin Blumen, die 64,9 Prozent der Verbraucher mit Geschenkabsicht kaufen wollen. Der Strauß auf dem Küchentisch ist also keine private Gewohnheit, die zufällig alle teilen. Er ist das Ergebnis einer gut hundert Jahre alten Verkaufsidee, die aufgegangen ist.
Jarvis wehrte sich gegen das gekaufte Standardprodukt. Diese Seite liest daraus die eigene Schlussfolgerung, dass es weniger darauf ankommt, woher ein Geschenk stammt, als darauf, dass sich jemand dabei Gedanken gemacht hat. Jarvis' Kritik galt aber ausdrücklich auch dem Preis. An diesem Punkt argumentiert diese Seite gegen die eigene Kronzeugin.
Muss ein Muttertagsgeschenk nach Muttertag aussehen?
Ende April räumen die Drogeriemärkte die Fläche neben der Kasse frei. Tassen mit Aufdruck, Karten mit Herzchen, gerahmte Sprüche in Pastell, Pralinenschachteln in Rosa. Die Logik dahinter ist nachvollziehbar: Das Geschenk soll auf den ersten Blick zeigen, wofür es steht, damit niemand es erklären muss.
Nur liefert ein Motiv, das den Anlass mitbringt, dessen Verfallsdatum gleich mit. Ein Herzchen-Druck ist im Kern ein gedruckter Strauß, hübsch im Moment der Übergabe und ab Juni Dekoration ohne Adresse. Die brauchbarere Frage richtet sich an die Person und nicht an die Rolle: Was hängt bei ihr schon an der Wand, welche Farben hat die Wohnung, wo sitzt sie abends.
Wie weit ein Mutter-Kind-Motiv vom Kitsch entfernt sein kann, zeigt Mary Cassatt. "Maternal Caress" entstand 1890/91 als Farbdruck aus Kaltnadel, Weichgrundätzung und Aquatinta und liegt heute in der National Gallery of Art in Washington. Cassatt gehörte als einzige US-Amerikanerin offiziell zur Pariser Impressionisten-Gruppe, und sie malte nicht Mythologie, sondern was sie sah: Frauen, die Kinder baden.
Der Aufwand hinter diesen Blättern ist der Punkt. Für die Serie von zehn Farbdrucken arbeitete Cassatt mit drei Kupferplatten pro Motiv, färbte jeden Abzug von Hand à la poupée ein und legte die Auflage auf 25 Exemplare fest. Ausverkauft war die Serie zu ihren Lebzeiten nicht. Gedruckt wurde in ihrer Pariser Wohnung in der Avenue Marignan 10, der Drucker Leroy kam zu ihr, und den kompletten Satz kaufte 1891 die New Yorker Sammlerin Louisine Havemeyer. Das Sujet galt der Kunstgeschichte lange als Nebensache, Cassatt behandelte es mit der Technik, die andere für Historienbilder aufwendeten.
Käthe Kollwitz behandelt Mutterschaft ebenso als ernstes Sujet, nicht als Sentiment. Ihr Holzschnitt "Die Mütter", Blatt 6 der Folge "Krieg", entstand 1921/22. Zu sehen ist ein Block aus Körpern, Frauen, die ihre Kinder in die Mitte nehmen, ein Bildmotiv aus der Zeit, in der Kollwitz den Kriegstod ihres Sohnes Peter verarbeitete. Im Werkverzeichnis der Kunsthistorikerin von dem Knesebeck ist das Blatt als Nummer 176 VII b geführt, Auflage 100 Exemplare, im Städel Museum trägt es die Nummer 24 von 100. Mit dem Ehrentag, den ein Regime gut ein Jahrzehnt später vereinnahmte, hat das Blatt nichts gemeinsam außer dem Personal.
Keine dieser Arbeiten ist als Geschenk zum zweiten Maisonntag entstanden, und genau das macht sie brauchbar. Welches Werk im Einzelfall passt, hängt allerdings weniger am Motiv als am Raum, in dem es hängen soll.
Auf welche Wand kommt ein Muttertagsgeschenk?
Bevor du ein Motiv aussuchst, hilft es, die Wand zu kennen, für die es gedacht ist. Vier Angaben reichen dafür meistens.
Die freie Fläche entscheidet über das Format. Über einem Sideboard von 1,20 Metern Breite verschwindet ein A4-Blatt, A3 sitzt, A2 übernimmt die Wand. In einem Flur, in dem man nie weiter als einen Meter zurücktreten kann, kippt das Verhältnis, dort gewinnt das kleinere Blatt, weil man ohnehin nah davorsteht. Das Licht ist die zweite Angabe. Eine Wand gegenüber einem Südfenster bekommt im Sommer stundenlang direkte Sonne, dort ist eine UV-Schutzverglasung sinnvoll. Nordlicht bleibt über den Tag gleichmäßig und lässt Papierweiß ruhig aussehen. Dazu kommt die Wandfarbe: Vor Weiß braucht ein Blatt mit viel offener Fläche einen Rahmen, der die Kante setzt, vor einer dunklen Wand trägt der Papierrand allein.
Die vierte Angabe wird am häufigsten vergessen. Viele Wohnungen haben eine repräsentative Wand, an der niemand länger als zwei Minuten steht, und daneben einen Sessel mit Leselampe, an dem drei Stunden am Abend vergehen. Das Werk gehört an die zweite Stelle. Der gängige Faustwert für die Höhe beim Bild aufhängen liegt bei 145 Zentimetern Bildmitte, gemessen für stehende Betrachter, über einem Sofa sitzt das Auge rund 30 Zentimeter tiefer, und das Bild darf entsprechend mitgehen.
Diese Vorarbeit sieht beim Auspacken niemand, und trotzdem entscheidet sie darüber, ob das Werk hängen bleibt. Schenkende richten sich auf den Moment der Übergabe aus, Beschenkte auf die Zeit danach. Die Tepper School of Business der Carnegie Mellon University hat in zwölf Studien vor allem Situationen mit mehreren Schenkenden untersucht. Für die Bewertung eines Geschenks zählte darin in erster Linie, wie durchdacht es war, und nicht, wie es neben dem ausfiel, was die anderen mitgebracht hatten. Ein Druck bleibt dabei ein Gegenstand mit Maßen, Gewicht und Rahmenoption. Was er tut, passiert trotzdem nicht beim Auspacken, sondern jeden Morgen im Vorbeigehen. Der Unterschied zum Strauß ist banal und entscheidend: Das Blatt bekommt einen festen Platz, statt eine Woche lang einen Tisch zu belegen.
Für die Schwiegermutter gilt dieselbe Logik mit einer Einschränkung: Meistens kennst du die Wohnung weniger genau, und private Symbolik kann danebengehen, wenn zwei Familiengeschichten aufeinandertreffen. Landschaft, Architektur oder Botanik sind dann die ruhigere Wahl als eine figürliche Arbeit mit deutlicher Lesart, und A3 ist das Format, das in fremden Räumen am seltensten falsch liegt. Wenn ohnehin beide Elternteile gemeint sind, ist ein Geschenk für Eltern breiter angelegt und nicht an den zweiten Maisonntag gebunden.
Was zeigen die Werke, die dafür infrage kommen?
Vier Beispiele zeigen dabei unterschiedliche Zugriffe.
Antonia Rebers "Echo Surfaces 3" zeigt eine ruhige sommerliche Straßenszene: Häuserfront und Bäume, im Bildmittelgrund eine einzelne Figur in einem Durchgang, das Ganze liegt unter einer sichtbaren Rasterschicht, die Teile der Szene aufhellt und verdeckt. Reber arbeitet ausschließlich in Schwarz-Weiß, und beim Siebdruck legt sich das Raster als eigene Schicht über die ganze Szene. Aus einigen Metern liest man die Straßenszene als Ganzes, aus der Nähe zerfällt sie in die Körnung, aus der sie besteht. Das Blatt braucht Platz um sich herum und funktioniert an einer freien Wand besser als in einer Bildergruppe.
Richenda Courts "Shilo" zeigt ein extrem nah herangeholtes Gesicht, angeschnitten: ein Auge liegt am linken Bildrand, ein zweites am rechten, der rote Mund sitzt unten in der Mitte. Diagonal durchs Bild zieht sich ein Band aus goldbraunen und weißen Rauten, alles Übrige ist schwarze Fläche, die Binnenzeichnung besteht aus feinen weißen Schraffuren. Der Linolschnitt arbeitet mit dem, was stehen bleibt, alles andere wird aus der Platte geschnitten, daher die harten Kontraste und die klare Silhouette; die feine weiße Binnenzeichnung ist ebenfalls herausgeschnitten. Kleinere Formate sitzen hier gut, im Flur oder neben dem Bücherregal.
Rod Nelsons "Study in Flow I" zeigt Wasser, das sich um drei Felsen legt, in Linien, die an Hokusais Wellen erinnern. Der Holzschnitt trägt über Distanz, weil die Faser des Holzes jede Schnittkante minimal ausfransen lässt und das Auge diese Unruhe noch aus einiger Entfernung registriert. Gegenüber einem Sofa oder in einem Raum mit viel Holz und wenig Farbe hat das Blatt den Abstand, den es braucht.
Stephen Lawlors "Kawako" zeigt eine sitzende Figur in kontemplativer Haltung, vor schwarzem Grund, in einem hellen Gewand mit weißem Kragen und roter Schärpe, der Kopf leicht gesenkt, ohne Gesichtszüge. Eine Radierung lebt vom Detail. Die Linien werden mit Säure in die Kupferplatte geätzt, entsprechend scharf und klar stehen sie später im Papier, und der Plattenrand bleibt als Prägung sichtbar. Auf diesem Blatt ist die Figur für sich, versunken; auf den Motiven, die an diesem Tag üblicherweise verschenkt werden, ist die Mutter dagegen immer die, die sich um andere kümmert. Das Blatt gehört dorthin, wo man wirklich zur Ruhe kommt, nicht an die Repräsentationswand im Eingangsbereich.
Alle vier werden von Hand gedruckt, in Bleistift signiert und nummeriert, die Auflagenhöhe steht bei jedem Blatt, und nach dem Druck der Auflage wird nicht nachgedruckt. Genau daran hängt der Unterschied zwischen Originaldruck und Kunstdruck, an der Zahl unter dem Bild und an der Hand, die gedruckt hat.
Wie schnell eines der vier ankommt, hängt vor allem daran, ob es gerahmt werden soll.
Bis wann muss man bestellen, damit es rechtzeitig zum Muttertag ankommt?
Der Termin verschiebt sich jedes Jahr, bleibt aber im selben Fenster, dem zweiten Sonntag im Mai. Ungerahmte Werke sind in 5 bis 8 Werktagen da, gerahmte brauchen etwa 10 bis 14 Werktage, weil das Passepartout säurefrei und von Hand gefertigt wird. Rückwärts gerechnet heißt das: Wer die Rahmung mitbestellt, sollte gut drei Wochen vor dem zweiten Maisonntag bestellen. Ungerahmt reichen zwei Wochen mit Puffer.
Die Rahmung wählst du direkt bei der Bestellung dazu, mit oder ohne Passepartout und auf Wunsch mit UV-Schutzverglasung. Das Werk kommt dann fertig gerahmt an und kann ohne Zwischenschritt an die Wand.
Verschickt wird flach liegend in einer Planversandbox, innen mit Graukarton abgestützt. Den Transport übernimmt DHL, nachverfolgbar über die Sendungsnummer. Im Paket liegt das Echtheitszertifikat mit den Angaben zur Auflage. Signatur und Editionsnummer sind mit Bleistift ins Blatt geschrieben, unterhalb der Darstellung.
Zur Größenordnung: Die Werke beginnen bei 30 Euro, das dichteste Preisband des Sortiments liegt zwischen 200 und 500 Euro, nach oben reicht die Spanne bis 2.200 Euro. Ein Blatt ist nicht besser, weil es teurer ist. Es ist größer, aufwendiger gedruckt oder aus einer kleineren Auflage.
Wenn der Termin schon zu knapp ist oder du beim Motiv unsicher bleibst, ist ein Gutschein die sauberere Lösung als ein schnell gewähltes Blatt. Er kommt digital an, du musst nichts ausdrucken, und die Auswahl trifft dann die Person, an deren Wand das Werk am Ende hängt. Es gelten 14 Tage Widerrufsrecht, Rückgabe im Originalzustand, die Details stehen in der Widerrufsbelehrung.
Am Montag danach steht in sehr vielen deutschen Küchen wieder ein Strauß, und am Freitag ist er weg. Blumen sind eine gute Geste, sie halten nur nicht lange, und wer sie schenkt, hat nichts falsch gemacht.
Der Unterschied liegt in der Dauer. Ein Blatt, das jemand ausgesucht hat, weil er die Wand kannte, hängt im Juni noch da und im Dezember auch, und es erinnert dann nicht mehr an einen Kalendertag, sondern an eine Person, die sich Gedanken gemacht hat. Welches Werk das wird, entscheidet nicht dieser Text. Das entscheiden der Raum und der Mensch, für den es gedacht ist.
Häufige Fragen zum Muttertagsgeschenk
Was kostet ein Muttertagsgeschenk als Originaldruck?
Der Einstieg liegt bei 30 Euro. Was ein Blatt darüber hinaus kostet, hängt am Format, an der Höhe der Auflage und daran, wie aufwendig das Verfahren ist. Kleine Formate bekommen dieselbe Bleistiftsignatur, dieselbe Editionsnummer und dasselbe Echtheitszertifikat wie große. Jeder Preis steht direkt am Werk, nichts davon läuft über eine Anfrage, und die Rahmung wird beim Bestellen dazugerechnet.
Bis wann muss ich für den Muttertag bestellen?
Der Muttertag liegt in Deutschland auf dem zweiten Sonntag im Mai. Ungerahmte Werke brauchen 5 bis 8 Werktage, gerahmte etwa 10 bis 14 Werktage, weil das Passepartout von Hand gefertigt wird. Für ein gerahmtes Werk bestellst du also gut drei Wochen vorher, ungerahmt reichen zwei Wochen mit etwas Luft.
Was schenkt man der Schwiegermutter zum Muttertag?
Du kennst die Wohnung der Schwiegermutter seltener als die der eigenen Mutter, und ein Motiv mit persönlicher Lesart geht entsprechend öfter daneben. Ein Werk ohne private Geschichte lässt sich in einem fremden Zuhause schwerer missverstehen. A3 bleibt dabei das Format, das in den meisten Räumen passt, ohne dass du die Wand vorher gesehen haben musst.
Was mache ich, wenn ich mich nicht für ein Motiv entscheiden kann?
Dann ist ein Gutschein die ehrlichere Variante als ein Blatt, das du selbst nicht überzeugend findest. Er kommt digital an, ist sofort da und lässt die Wahl bei der Person, die mit dem Werk lebt. Ausgesucht wird dann eben zu zweit, ein paar Tage später.
Was ist der Unterschied zwischen einem Originaldruck und einem Kunstdruck?
Ein Originaldruck entsteht von einer Platte oder einem Stock, den der Künstler selbst bearbeitet hat, wird von Hand gedruckt, in Bleistift signiert und auf eine feste Auflage nummeriert. Ein Kunstdruck ist eine maschinelle Reproduktion in beliebiger Stückzahl. Die Unterschiede im Detail stehen auf Originaldruck vs. Kunstdruck.
Quellen und weiterführende Literatur
- Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber, Einführung des Muttertags 1922/1923, erste Feier am 13. Mai 1923
- Anna Jarvis, Mother's Day 1908 in Grafton und Philadelphia, US-Kongress-Resolution vom 8. Mai 1914
- Reichsgesetzblatt, Gesetz über die Feiertage vom 27. Februar 1934 (Volltext-Abgleich, Muttertag dort nicht gelistet)
- Deutsches Historisches Museum, LeMO: Ehrenkreuz der Deutschen Mutter
- Handelsverband Deutschland und IFH Köln, Muttertagsprognose 2026
- Metropolitan Museum of Art und North Carolina Museum of Art, Mary Cassatt und die Pariser Impressionisten
- Städel Museum Frankfurt, Käthe Kollwitz, "Die Mütter", Blatt 6 der Folge "Krieg"
- Adelyn Dohme Breeskin, Mary Cassatt: A Catalogue Raisonné of the Graphic Work, Smithsonian Institution Press 1979
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