Salvador Dalí
1931 malt Salvador Dalí in seinem Atelier in Port Lligat ein kleines Ölbild auf Masonit: 24 mal 33 Zentimeter. Weiche Uhren über einer verbrannten Küstenlandschaft, Dalís Schnauzbärtchen schon dabei, Legende zu werden. "The Persistence of Memory" ist zu dieser Zeit das Werk eines 27-Jährigen, der seit zwei Jahren bei den Surrealisten in Paris verkehrt und seine eigene Exzentrik so präzise inszeniert wie andere Leute Versicherungsanträge ausfüllen. Die Persona ist fertig. Was sie verdeckt, ist eine andere Geschichte.
1932 empfiehlt Pablo Picasso dem Verleger Albert Skira einen Maler aus Katalonien, der auch gravieren kann. Albert Skira, damals einer der wichtigsten Kunstbuchverleger Europas, kannte die grafischen Techniken, die man für illustrierte Buchprojekte braucht. Dalí kannte ein Atelier in der rue Foyatier und eine Werkstatt, die auf so etwas wartete. Die biografischen Eckdaten dieser Pariser Jahre verzeichnet die Encyclopædia Britannica ebenso wie die ausführliche Übersicht in der englischsprachigen Wikipedia.
Was in dieser Werkstatt entstand, hat Dalí nie öffentlich inszeniert. Mitte der 1990er Jahre verzeichnet der Dalí-Archivar Albert Field in seinem Werkverzeichnis 1.700 authentische Grafiken: sechs Jahrzehnte, sechs große Serien, eine Fälschungsindustrie die das alles beinahe zerstörte. Wer nur die schmelzenden Uhren kennt, kennt Dalí halb.
Was steckt hinter den Maldoror-Blättern?
Roger Lacourières Atelier in der rue Foyatier 11 in Montmartre ist eine Werkstatt mit Ansehen: Picasso druckt hier, Matisse, Chagall, Miró. Als Dalí 1933 zum ersten Mal durch diese Tür tritt, liegt vor ihm ein Projekt, das Skira schon 1932 auf Picassos Empfehlung angebahnt hatte: die Illustration von Lautréamonts „Les Chants de Maldoror".
Der Text ist von 1868/69, von den Surrealisten der 1920er Jahre als Manifest des Unbewussten wiederentdeckt worden. Lautréamont beschreibt einen Gott, der Wale und Haie bevorzugt und Menschen verabscheut. Das Surreale ist hier kein ästhetisches Programm, sondern eine Welthaltung. Dalí arbeitet sich darin wie in ein Material.
Was 1934 bei Skira erscheint, sind 42 Heliogravüren, die Dalí anschließend mit der Kaltnadel überarbeitet hat (M&L 11-54a). Nicht reine Radierungen, sondern ein zweistufiger Prozess: photomechanisch erzeugte Platten, dann handbearbeitet mit dem Kaltnadelstichel. Das Ergebnis liegt auf Vélin d'Arches-Papier, gedruckt in einer Auflage von 100 Exemplaren, geplant waren 300. Die De-luxe-Ausgabe enthält zusätzlich 44 Blätter mit Remarques-Zeichnungen am Rand.
Diese Salvador-Dalí-Radierung lässt sich von keiner anderen Heliogravüre seiner Zeit verwechseln: Die photomechanisch angelegte Oberfläche trägt überall die Spur der Nadel, die Dalí danach gezogen hat. Für Sammler sind die M&L-Nummern (Michler & Löpsinger) das entscheidende Echtheitsmerkmal: Sie verzeichnen beide Verfahrensschritte präzise und unterscheiden authentische Blätter von späteren Nachdrucken.
Warum hat Breton Dalí 1939 ausgeschlossen?
Der Surrealismus schrieb das Unbewusste zur Kunstform um. Dalí war 1929 zur Pariser Gruppe um André Breton gestoßen und wurde ihr öffentlichstes Gesicht. Breton schloss ihn 1939 aus: zu kommerziell, zu sehr Selbstvermarktungsapparat, und provokant in einer Weise, die Breton als faschistisch las. 1933 hatte Dalí Lenin mit herabhängenden Arschbacken gemalt ("Das Rätsel von Wilhelm Tell"), eine Provokation, die Breton als Angriff auf den linken Kern der Bewegung empfand. Breton taufte ihn daraufhin "Avida Dollars", ein Anagramm seines Namens. Dalí trug den Spitznamen mit Vergnügen weiter.
Was die Biografie oft verdeckt: Die Werke dieser Jahrzehnte entstanden unabhängig von der Bewegungs-Zugehörigkeit. In Lacourières Atelier lernte Dalí das eine: dass ein Verfahren auf der Platte eine Entscheidung ist, die jede folgende begrenzt. In New York, fünf Jahre nach dem Ausschluss, zeigte ihm Hayters Atelier das Gegenteil: Soft-Ground-Ätzung auf bereits gravierten Platten, wo der Zufall die Gravur überlagert statt sie zu begrenzen.
Was passierte im Atelier 17 während des Krieges?
Stanley William Hayter hatte sein Atelier in Paris gegründet. Als der Krieg begann, verlegte er es nach New York. Was dort entstand, war eines der produktivsten grafischen Laboratorien der Kriegsjahre: Exil-Surrealisten, darunter Max Ernst, Joan Miró und Dalí, experimentierten mit Soft-Ground-Ätzung auf bereits gravierten Platten, mit Zufall als Gestaltungsmittel, mit Schichtungen die keiner der Beteiligten vollständig kontrollierte. Pablo Picasso arbeitete derweil in Paris unter der Besatzung weiter, ein anderes Experiment in erzwungener Eigenständigkeit. Was Dalí aus Hayters Atelier mitnahm, lässt sich an dem ablesen, was danach kam: die Bereitschaft, ein Verfahren gegen sich selbst laufen zu lassen.
Was passiert, wenn 3.500 Blöcke zerstört werden?
Um 1950 beauftragt die italienische Regierung Salvador Dalí mit 100 Illustrationen zu Dantes Göttlicher Komödie, in Vorbereitung auf den 700. Geburtstag des Dichters im Jahr 1965. Vier Jahre später, als die Aquarelle schon fertig sind, protestiert das italienische Parlament: ein Spanier soll den Nationaldichter illustrieren? Die Regierung zieht sich zurück. Der Verleger Joseph Foret und Les Heures Claires übernehmen das Projekt, Raymond Jacquet beginnt im Auftrag Dalís mit dem Gravieren.
Was Jacquet und sein Assistent Jean Taricco in den folgenden vier Jahren produzieren, ist strukturell einmalig. Die 100 Blätter der Salvador-Dalí-Göttlichen-Komödie werden nicht mit Holzschnitten hergestellt, sondern mit Holzstichen: Das ist Hochdruck auf Harzblockmaterial, nicht auf Längsholz. Für diese 100 Blätter entstehen 3.500 einzelne Harzblöcke: durchschnittlich 35 pro Bild, bei komplexen Motiven bis zu 50.
Das Entscheidende ist die Methode: Jeder Block wird nach seinem Druckgang für die nächste Farbe neu graviert. Die vorherige Farbe ist danach unwiederbringlich weg. Kein Drucker kann diesen Prozess rekonstruieren, weil kein Block in seiner ursprünglichen Form existiert. Die Komödie ist strukturell fälschungssicher, bevor irgendjemand darüber ernsthaft nachgedacht hatte.
Die Einteilung ist präzise: 34 Blätter für das Inferno, 33 für das Purgatorio, 33 für das Paradiso. Die Aquarelle, die Dalí als Vorlage schuf, zeigen eine Direktheit die seine Gemälde selten erreichen: sparsamer, unmittelbarer, weniger von der eigenen Manier gepanzert.
Vier Auflagen wurden gedruckt: 4.765 reguläre Exemplare (Les Heures Claires), 33 Luxus-Exemplare (Foret), 3.188 für die Florenz-Ausgabe, und eine deutsche Ausgabe mit maximal 1.000 Exemplaren. Die Blöcke existieren nicht mehr.
Warum lud Dalí eine Arquebus aus dem 15. Jahrhundert?
Noch bevor Jacquet den ersten Harzblock für die Komödie gravierte, hatte Dalí 1957 ein anderes Verfahren ausprobiert. Für die Illustration von Cervantes' Don Quixote lud er eine Arquebus aus dem 15. Jahrhundert mit lithografischer Tinte und schoss vom Deck einer Barge auf der Seine auf Lithografiesteine. Es klingt nach Dalí-Theater. Es war Methode: Bulletismus heißt das Verfahren, und es erzeugt Strukturen, die kein Pinsel reproduziert.
Verleger war wieder Joseph Foret, Drucker das Pariser Atelier Mourlot. 197 Exemplare auf BFK-Rives-Papier. Eine Salvador-Dalí-Lithografie aus dieser Serie trägt keine Linie die eine Hand gezogen hat. Nur den Abdruck einer Tinte, die mit einer Arquebus in den Stein geschossen wurde.
Was 1969 unter dem Titel Alice im Wunderland erschien, folgte einer anderen Logik: Maecenas Press und Random House wollten eine illustrierte Luxusausgabe für den amerikanischen Markt. Dalí lieferte eine Radierung und 12 Heliogravüren, Field-Referenz 71-6, Auflage 2.800 Exemplare. Die Alice-Blätter sind die zugänglichsten seiner Serien: größere Auflagen, bekannteres literarisches Sujet, kein destruktiver Werkprozess. Wer zum ersten Mal ein authentisches Dalí-Blatt in der Hand hält, hält oft ein Alice-Blatt.
1977 schließt Dalí den werkbiografischen Bogen mit den Caprichos de Goya (M&L 848-927): 80 Heliogravüren mit Kaltnadel und Aquatinta, gedruckt von den Ateliers Rigal in Paris, herausgegeben von Berggruen Editions, Auflage 200 Exemplare plus 20 Künstlerexemplare auf BFK-Rives-Papier. Ein Brief von Denise Rigal (Atelier Rigal), datiert Juli 2015, dokumentiert, dass Dalí die handkolorierten Vorab-Proofs der Caprichos persönlich koloriert hat.
Sechs Serien, 1.700 verzeichnete Blätter. Die Frage, die danach kam, war eine andere.
Was wollte Giuseppe Albaretto von Dalí?
1963 beauftragte Dr. Giuseppe Albaretto, ein Turiner Arzt und Dalí-Sammler, den Künstler mit 105 Illustrationen zur Biblia Sacra: 63 zum Alten, 42 zum Neuen Testament. Das Projekt begann damit zeitgleich mit dem Abschluss der Göttlichen Komödie und folgte ihr im Erscheinungsdatum: Die fünf Bände erschienen 1967 bei Rizzoli.
Albaretto erklärte später, er habe alles getan, um Dalí dazu zu bringen, über die katholische Religion zu meditieren ("I did everything I could to persuade him to meditate on the Catholic religion"). Das Ergebnis sind Aquarelle, Gouachen, Tinte und Pastell als Vorlage für ein Publikationsprojekt: fünf große Bände in florentinischem Goldleder, insgesamt rund 1.800 Sets, davon 99 personalisierte Exemplare.
Die Drucktechnik ist ein Hybrid: Offset-Lithografie, Siebdruck, Lacke und Metallic-Tinten in Kombination. Kein anderes Werk Dalís zeigt deutlicher, wie weit seine Serienarbeit von der öffentlichen Persona entfernt war: kontemplativ, präzise im Material, ohne Rhinozeros-Horn und schmelzende Uhr.
Wie viele Blätter signierte Dalí pro Stunde?
Ab 1962 arbeitet Captain John Peter Moore als Manager und Sekretär für Dalí: gegen zehn Prozent Provision auf jeden Vertrag, bei Druckprojekten statt Geld einen Anteil des Druckruns.
Dalí signierte bis zu 1.800 Blankobögen pro Stunde: ein Assistent schob das Blatt unter den Stift, ein zweiter zog es ab. Für einen Tarot-Druck-Auftrag (1976-77) unterzeichnete Dalí 17.500 Blankobögen. Moore behauptete 1985, Dalí habe im Laufe seiner Karriere 350.000 solcher Bögen unterzeichnet. Spätere Schätzungen gingen von deutlich weniger Bögen aus, die tatsächlich auf den Markt gelangten. Albert Field bezeichnete Moores Behauptung und andere kursierenden Berichte über Hundertausende von Blankobögen als falsche Gerüchte.
Dalí beschrieb seine Morgenroutine so: Er fange den Tag gerne damit an, zwanzigtausend Dollar zu verdienen ("Each morning after breakfast I like to start the day by earning twenty thousand dollars"). Das ist kein Gegensatz zur Fälschung. Das ist die Vorbedingung.
Im Jahr 2000 fanden Ermittler in Moores Lagerhäusern in Cadaqués 80 Kupferdruckplatten aus der Caprichos-Serie, die laut Art Newspaper hätten vernichtet werden müssen. Im Oktober 2004 wurden Moore und seine Frau verurteilt, ein Dalí-Gemälde manipuliert und rund 10.000 mutmaßlich gefälschte Dalí-Lithografien hergestellt zu haben. Moore starb am 26. Dezember 2005 in Cadaqués.
Parallel zum Moore-Komplex arbeitete die Amiel-Familie, der Schätzungen zufolge 80 bis 90 Prozent der US-Fälschungen zugerechnet werden. Der Journalist Lee Catterall dokumentierte in „The Great Dali Art Fraud and Other Deceptions" (Barricade Books, 1992), wie seine Recherchen für den Honolulu Star-Bulletin die Bundesermittlung gegen Center Art Galleries auslösten. William Mett, Inhaber dieser Galerien, wurde wegen des Verkaufs gefälschter Dalí-Werke im Wert von 113 Millionen Dollar verurteilt.
Wer heute auf Rives- oder Arches-Papier nach 1980 ein Infinity-Symbol im Wasserzeichen und Dalís Signatur findet, hält mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fälschung in der Hand, wie der Test auf der Seite Originalgrafiken erkennen mit Lupe und Checkliste zeigt.
Schluss
Die Uhren in Port Lligat entstanden 1931, 24 mal 33 Zentimeter auf Masonit. Die Uhren hängen heute im Museum of Modern Art in New York. Der grafische Nachlass verteilt sich auf das Dalí Theatre-Museum in Figueres, das Salvador Dalí Museum in St. Petersburg, Florida und das Museo Reina Sofía in Madrid.
Wer Dalís Selbstinszenierung als Methode lesen will, kommt an seinem eigenen Tagebuch nicht vorbei. Dort formuliert er das paranoid-kritische Programm in einem Satz, der die ganze Persona trägt:
"Der einzige Unterschied zwischen mir und einem Verrückten ist, dass ich nicht verrückt bin."
— Salvador Dalí, "Diary of a Genius", 1964
Die Harzblöcke der Göttlichen Komödie existieren nicht mehr. Sie wurden nach dem letzten Druckgang vernichtet: absichtlich, methodisch, als strukturelle Entscheidung gegen die Möglichkeit der Fälschung. Das eine hängt an der Wand. Das andere ist nur als Druck überliefert.
Salvador Dalís Druckgrafik ist in dieser Hinsicht das präziseste Selbstporträt, das er hinterlassen hat: sechs Jahrzehnte, 1.700 verzeichnete Blätter, und eine Signatur, die gleichzeitig beglaubigt und verdächtig macht. Dalí ließ die Blöcke vernichten und signierte gleichzeitig 17.500 Blankobögen für Tarot-Drucke, die noch gar nicht existierten. Diese beiden Handlungen zusammen beschreiben die Person genauer als jedes Porträt mit Schnauzbärtchen.
Häufige Fragen
Wie viele Dalí-Grafiken gelten heute als echt?
Der Dalí-Archivar Albert Field hat Mitte der 1990er Jahre ein Werkverzeichnis mit 1.700 authentischen Grafiken vorgelegt. Die kursierenden Berichte über weit höhere Zahlen an Blankobögen bezeichnete Field als falsche Gerüchte. Die genaue Zahl der gefälschten und mit Dalís Unterschrift versehenen Bögen ist unbekannt; Moores eigene Behauptung lautete 350.000.
Wie erkennt man eine Dalí-Fälschung?
Der einfachste Test betrifft Arbeiten nach 1980: Wer auf Rives- oder Arches-Papier unter einer Lupe ein Infinity-Symbol als Wasserzeichen findet, hält fast sicher eine Fälschung in den Händen. Für ältere Blätter sind Katalognummern aus dem Michler-Löpsinger-Werkverzeichnis und dem Field-Katalog unverzichtbar. Wer signierte Dalí-Blätter kaufen möchte, braucht ein Auktionshaus oder einen Händler mit belegter Provenienz.
Warum lassen sich die Blätter der Göttlichen Komödie nicht fälschen?
Die Komödie wurde mit 3.500 Harzblöcken gedruckt, die nach jedem Farbdurchgang für die nächste Farbe neu graviert wurden. Die vorherige Farbe ist danach unwiederbringlich weg. Jeder Versuch einer Reproduktion mit dem Original-Verfahren scheitert daran, dass kein Block mehr existiert. Originaltreue als strukturelle Eigenschaft, nicht als Zertifikat.
Welche sechs Serien hat Dalí zwischen 1934 und 1977 hinterlassen?
Les Chants de Maldoror (1934, Skira, 42 Heliogravüren mit Kaltnadel), Don Quixote (1957, Mourlot, Bulletismus auf Lithografiestein), Göttliche Komödie (1959-63, Holzstiche, 100 Blätter), Biblia Sacra (1963-67, Rizzoli, 105 Blätter, Mixed-Technique), Alice im Wunderland (1969, 13 Grafiken, Field 71-6) und Caprichos de Goya (1977, 80 Heliogravüren mit Kaltnadel/Aquatinta, M&L 848-927).
Wer war Captain Peter Moore und was hat er getan?
Moore arbeitete ab 1962 als Dalís Manager und kassierte zehn Prozent Provision auf jeden Vertrag. Bei Druckprojekten nahm er statt Geld Anteile des Druckruns. Er förderte Dalís Praxis, Blankobögen zu unterzeichnen, und wurde 2004 verurteilt, Dalí-Werke manipuliert und rund 10.000 mutmaßlich gefälschte Lithografien hergestellt zu haben. 2000 fanden Ermittler in seinen Lagerhäusern in Cadaqués 80 Kupferplatten aus der Caprichos-Serie, die hätten vernichtet werden müssen.
Quellen und weiterführende Literatur
- Park West Gallery, The Strange History Behind Salvador Dalí's Divine Comedy
- The Dalí Museum St. Petersburg, Dalí's Biblia Sacra (Ausstellungsdokumentation)
- artelino, Salvador Dalí Grafiken (Werkverzeichnis-Überblick und Fälschungswarnung)
- Lee Catterall, The Great Dali Art Fraud and Other Deceptions (Barricade Books, 1992)
- Michler & Löpsinger, Salvador Dalí: Catalogue Raisonné of Prints (2 Bände)
Zuletzt aktualisiert am 26.05.2026.
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