Southern Graphics Council International
SGC International, ausgeschrieben Southern Graphics Council International, ist eine 1972 in den USA gegründete gemeinnützige Fachorganisation für Druckgrafik. Sie richtet sich an Menschen, die selbst drucken, das Fach unterrichten oder es studieren. Nach eigener Angabe bringt ihre Jahreskonferenz über 1.000 Druckgrafikerinnen, Druckgrafiker und Kunstschaffende zusammen.
Im Bernard A. Zuckerman Museum of Art an der Kennesaw State University in Kennesaw, Georgia, liegt eine Sammlung, die nicht durch Ankäufe entstanden ist. Seit 2013 kamen dort jedes Jahr rund 800 Drucke hinzu, in der Regel im Anschluss an eine Jahreskonferenz. Die erste Schenkung von 2013 hob den Bestand des Museums auf über 6.000 Kunstwerke.
Warum ausgerechnet eine Universität in Georgia diese Sammlung bekommt, ist offen.
Warum trafen sich 1972 drei Drucklehrer in einem Hotelzimmer?
In seinem eigenen Rückblick schreibt Boyd Saunders, Drucklehrer an der University of South Carolina, er habe 1972 Briefe an jeden Druckgrafiker im Süden der USA geschickt, den er kannte. Der Anlass war die Jahrestagung der Southeastern College Art Conference, kurz SECAC, eines regionalen Zusammenschlusses von Kunsthochschullehrenden. Dort versammelte Saunders eine Gruppe von Druckgrafikern. Zu der Gruppe, die sich in New Orleans zusammenfand, gehörten Bernie Solomon, John O'Neil und Saunders selbst.
Der Grund für die Briefe steht in der Vereinschronik in einem Klammersatz: Druckgrafik-Programme an Colleges und Universitäten seien damals klein, isoliert und vernachlässigt gewesen ("small, isolated, and neglected"). Das ist keine Klage über zu wenig Aufmerksamkeit im Kunstbetrieb. Es beschreibt eine Arbeitssituation: eine Presse, ein Raum, ein Lehrender, und niemand im Umkreis, mit dem sich fachlich etwas klären ließe.
Wo genau das Treffen stattfand, weiß man nur von einem einzigen Zeugen. Saunders erinnert sich weiter, eine Gruppe habe sich in seinem Zimmer im alten St. Charles Hotel zusammengefunden und dort beschlossen, das zu gründen, was damals Southeastern Graphics Council hieß; er, Solomon und O'Neil hätten am Ende das regierende Triumvirat gebildet. Und derselbe Saunders liefert den Grund, warum die Sache überhaupt im Hotelzimmer landete und nicht im Tagungsraum: Die Konferenz jenes Jahres sei besonders in Erinnerung geblieben wegen mangelhafter Vorbereitung, eines praktisch zusammengebrochenen Ablaufs und des daraus folgenden Chaos ("its inadequate preparation, virtual breakdown of structure, and resulting chaos").
Man sollte das nicht zur Gründungslegende aufblasen. Es ist die Erinnerung eines Beteiligten, aufgeschrieben Jahrzehnte später, und die offizielle Vereinsgeschichte kennt weder Hotel noch Chaos. Belegt ist die Stadt, belegt sind die drei Namen. Ein Jahr später trug South Carolina die Sache als gemeinnützige Organisation ein, unter einem Namen, der schon 1978 nicht mehr passte.
Wie wurde aus dem Treffen ein fester Jahrestermin?
Die erste jährliche Workshop-Konferenz fand 1974 am Georgia Southern College in Statesboro statt, ausgerichtet von Bernie Solomon an seiner eigenen Hochschule. Boyd Saunders führte die Organisation in diesen ersten Jahren als Präsident, von 1972 bis 1974. In der Konferenzliste von SGC International ist der Termin von 1974 bis heute der erste dokumentierte.
Nach Angabe der Organisation reisen über 1.000 Druckgrafikerinnen, Druckgrafiker und Kunstschaffende in allen Karrierestufen an. Sie kommen aus allen 50 US-Bundesstaaten, dazu aus Kanada, Süd- und Mittelamerika und Europa. Das Programm besteht aus Keynotes, Panels, Ausstellungen und Vorführungen. Dazu kommen eine Vendor Fair und eine Publisher Fair, auf denen Materialhändler und Druckverlage ausstellen. Vorgeführt wird konkretes Handwerk: 2022 standen in Madison unter anderem Lithografie, Papierschöpfen, Siebdruck und Letterpress mit Holztypen auf dem Demonstrationsplan.
Das Modell dahinter ist alt und einfach: Eine Hochschule übernimmt die Ausrichtung, die Organisation bringt die Leute. Solomon machte es 1974 vor. Die Konferenz reist damit durch das Land, ohne festen Sitz.
Der geografische Zuschnitt hielt keine sechs Jahre. 1978 wurde die Organisation in Southern Graphics Council umbenannt, weil die Mitgliedschaft über den Südosten hinausgewachsen war. Der Zusatz "Southeastern" fiel, das "Southern" blieb noch über dreißig Jahre stehen.
Was die Organisation heute unter sich versammelt, steht in ihrem Vollmotto: Sie verbindet Künstlerinnen und Künstler der Originaldruckgrafik, der Zeichnung, des Buches und des handgeschöpften Papiers ("Connecting Artists of Original Prints, Drawings, Books and Handmade Paper"). Dass handgeschöpftes Papier im Motto einer Druckgrafik-Organisation gleichrangig neben dem Druck steht, ist eine Ansage über den Zuschnitt des Fachs. Als Aufgabe formuliert die Organisation, Praxis, Studium, Forschung, Freude an Druckgrafik und grafischen Künsten sowie deren Weiterentwicklung zu fördern ("fosters the practice, study, research, enjoyment and advancement of printmaking and graphic arts").
Für die Arbeit an dieser Maschinerie wurde 2010 noch niemand bezahlt.
Wie führt man tausend Teilnehmende ohne eine einzige bezahlte Stelle?
Die Sommerausgabe 2010 der vereinseigenen Zeitschrift "Graphic Impressions" hat 16 Seiten, eine Redakteurin namens Erika Adams und im Impressum den Hinweis, dass das Heft dreimal jährlich erscheint und digital an aktuelle Mitglieder sowie verwandte Kunstorganisationen verteilt wird. Auf Seite 3 steht der Rückblick auf die Jahreskonferenz: Mit 1.550 registrierten Teilnehmenden sei die diesjährige Konferenz in Philadelphia ein großer Erfolg gewesen. Die Konferenz hieß "Mark/Remarque".
Im selben Heft, im Brief der Präsidentin Eun Lee, steht der Satz, der die Größenverhältnisse zurechtrückt. SGCI sei nun eine 501(c)(3)-Freiwilligenorganisation, und derzeit gebe es keine bezahlten Mitarbeitenden und keine bezahlten Vorstandsmitglieder ("Currently, there are no paid staff or board members"). Eine Stelle für eine Geschäftsführung stand damals nur als Möglichkeit im Raum ("moving towards possibly adding an Executive Director position").
Zwischen dem Hotelzimmer von 1972 und den 1.550 Registrierten von 2010 liegen 38 Jahre und ein Größensprung, den die Struktur nicht mitgemacht hat. Ehrenamtlich geführt, mit einem Mitgliedsformular zum Ankreuzen auf Seite 15: 50 Dollar reguläre Mitgliedschaft, 25 Dollar für Studierende. Das Heft erklärt außerdem die Mechanik dahinter: Die Mitgliedschaft ist an die Jahreskonferenz gekoppelt, sie beginnt am ersten Konferenztag und läuft am ersten Tag der Konferenz des Folgejahres aus. Nicht das Kalenderjahr taktet die Mitgliedschaft, sondern der Termin.
Dasselbe Heft dokumentiert auch, dass die Organisation über die USA hinaus arbeitete, bevor der Name das behauptete. Stephanie Standish, damals zuständig für die Wanderausstellungen, berichtet vom internationalen Debüt der Ausstellung 2006 bis 2009 im Frans Masereel Centre for Graphic Arts, einer Werkstatt und Residenz für Druckgrafik im belgischen Dorf Kasterlee; danach ging die Schau in weitere europäische Städte, während parallel eine zweite Ausstellung 2009 bis 2012 durch die USA tourte. Im Jahr dieser Ausgabe fiel dann auch der Name: 2010 wurde aus Southern Graphics Council die SGC International. Das Heft selbst führt beide Formen nebeneinander: Im Impressum steht noch "Southern Graphics Council", im Brief der Präsidentin steht schon "SGCI".
Drei Jahre später bekam die Sammlung eine Adresse.
Wohin gehen die Drucke, wenn die Konferenz vorbei ist?
2013 wählte die Organisation das Bernard A. Zuckerman Museum of Art an der Kennesaw State University als dauerhaften Standort ihrer Sammlung. Die erste Schenkung hob den Museumsbestand auf über 6.000 Kunstwerke, und seither kamen jährlich rund 800 Drucke hinzu, in der Regel nach den Jahreskonferenzen. Damit ist klar, woher die Blätter stammen: Der Stapel in Georgia ist der materielle Rückstand eines Jahrestermins.
Wie groß dieser Termin im selben Jahr war, zeigt die Konferenz von 2013. "Print: MKE" lief vom 20. bis 23. März in Milwaukee, gemeinsam ausgerichtet vom Milwaukee Institute of Art & Design und der Peck School of the Arts der University of Wisconsin-Milwaukee, mit rund 1.500 erwarteten Teilnehmenden.
Auf der Konferenz "Puertograbando" vom 2. bis 5. April 2025 in San Juan, Puerto Rico, ging der Lifetime Achievement Award an Haydeé Landing Gordon, der Excellence in Teaching Award an John Hitchcock.
Am Feld der Druckgrafik-Institutionen lässt sich SGCI an zwei Typen klar abgrenzen, an der gewählten Fachgesellschaft und der offenen Druckwerkstatt. Sie wählt niemanden aus, und einen Werkstattzugang gegen Miete bietet sie auch nicht. Deutlicher wird der Zuschnitt am Beispiel: Bei der britischen Royal Society of Printmakers entscheidet eine Wahl über die Aufnahme, bei SGCI entscheidet ein Beitrag.
Der 1956 gegründete Print Council of America sitzt am anderen Ende desselben Feldes: Dort kommen Menschen zusammen, die Druckgrafik erforschen, betreuen und einordnen. SGCI sammelt die, die an der Presse stehen und anderen zeigen, wie es geht. Ein eingereichtes Blatt verlangt keine der beiden Organisationen; wer am Ende Mitglied ist, unterscheidet sich trotzdem grundlegend. Die 1961 vom Print Council of America veröffentlichte Definition, die die Frage nach dem Unterschied zwischen Original und Kunstdruck beantwortete, kam aus diesem kuratorischen Lager und nicht aus den Hochschulwerkstätten.
Groß ist sie trotzdem. Die Association of Print Scholars, eine Fachvereinigung für Druckgrafik-Forschung, gibt eine kursierende Beschreibung wieder: SGCI werde als größte Druckgrafik-Organisation Nordamerikas beschrieben, ihre Jahreskonferenz als die größte jährliche Zusammenkunft des Fachs. Die Lokalzeitung What's Up Newp in Rhode Island übernahm die Einordnung 2024 in ihre Schlagzeile. Eine Zahl dazu nennt keine der beiden Quellen. Die einzige gefundene Mitgliederzahl stammt aus einem Artikel des South Carolina Arts Hub von 2019, der von zweitausendfünfhundert Mitgliedern weltweit spricht ("twenty-five hundred members worldwide"), also 2.500. Neuere Zahlen sind in den für diese Seite ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert.
Dann kam ein Jahr, in dem die Kette abriss.
Was macht eine Konferenzorganisation, wenn keine Konferenz stattfinden kann?
Die für den 1. bis 4. April 2020 geplante Konferenz Puertográfico wurde verschoben, mitgeteilt am 9. März 2020. Die Organisation wog dabei mehrere Sorgen und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab. Am Ende benannte sie die Sorge um die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmenden, der Bevölkerung Puerto Ricos und deren Familien. 2021 lief die Konferenz "MakeReady" komplett über Zoom, 2023 fand "Multiple Layers" ebenfalls online statt. Dazwischen fand vom 16. bis 19. März 2022 in Madison die Konferenz "Our Shared Future" statt, im selben Jahr, in dem die Organisation fünfzig wurde. Wie die Journalistin Gayle Worland damals für die University of Wisconsin-Madison notierte, sagte Emily Arthur aus dem Steering Committee dazu schlicht, es seien drei Jahre seit der letzten Konferenz vergangen ("It's been three years since our last conference"). Die Rechnung geht nur auf, wenn man die beiden Online-Ausgaben nicht mitzählt.
Nach Madison kamen über 500 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, unter ihnen Teilnehmende aus Kanada, Polen, Dänemark, dem Vereinigten Königreich, Mexiko, Italien und Neuseeland. Zwölf Jahre zuvor zählte Philadelphia 1.550 registrierte Teilnehmende, eine andere Größe als die Kunstschaffenden in Madison. Den Lifetime Achievement in Printmaking Award bekam in Madison der Konzeptkünstler Mel Chin, der am Samstagabend auch die Keynote hielt.
Zwei Jahre später stand die Zahl 50 zum zweiten Mal im Raum, diesmal für die Konferenzen selbst. Die Lokalzeitung What's Up Newp berichtete im März 2024 über "Verified By Proof", die 50. Jahreskonferenz der Organisation, vom 3. bis 6. April 2024 im Rhode Island Convention Center in Providence. Das Programm verteilte sich über mehrere Häuser der Stadt, darunter das RISD Museum der Rhode Island School of Design und das Künstlerzentrum AS220.
In derselben Meldung von 2024 wird Gretchen Schermerhorn als Geschäftsführerin der Organisation genannt. 2010 stand im Präsidentinnenbrief noch, dass niemand bezahlt wird. Vierzehn Jahre später führt eine Geschäftsführerin die Organisation. Wann diese Stelle zum ersten Mal besetzt wurde, ist in den für diese Seite ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert.
Nach San Juan 2025 steht der nächste Termin erst für Oktober 2027.
Was ändert sich, wenn die Konferenz nur noch alle zwei Jahre stattfindet?
Auf ihrer eigenen Website kündigt die Organisation die Konferenz "Confluence" für den 13. bis 17. Oktober 2027 in Pittsburgh, Pennsylvania, an, ausdrücklich als Biennale-Konferenz. Angekündigt ist bislang eine Keynote: Swoon, für die Kategorie Outstanding Printmaker. Beides steht nur auf der organisationseigenen Seite. Eine unabhängige Bestätigung des Taktwechsels ist in den für diese Seite ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert, und keine andere Angabe über die Organisation ist so dünn belegt.
Trifft sie zu, hängt daran mehr als ein Kalendereintrag. Die Mitgliedschaft lief von Konferenztag zu Konferenztag, und die 800 Blätter kamen im Anschluss an die Jahreskonferenz in Kennesaw an. Beides hing an demselben Termin. Was aus dem Zwölf-Monats-Takt der Mitgliedschaft wird, wenn der Anlass künftig nur noch alle zwei Jahre stattfindet, ist offen.
Im Zuckerman Museum kamen die rund 800 Blätter pro Jahr bisher im Anschluss an die Jahreskonferenzen hinzu. Wann die nächsten dazukommen, bleibt offen. Der nächste Termin liegt in Pittsburgh.
Häufige Fragen zur Southern Graphics Council International
Wofür steht die Abkürzung SGCI?
SGCI steht für SGC International. Die drei Buchstaben SGC stammen aus den älteren Namen der Organisation: Southeastern Graphics Council ab 1973, Southern Graphics Council ab 1978. Seit 2010 stehen sie unaufgelöst im Namen, das geografische Wort dahinter ist verschwunden.
Wie groß ist die SGCI-Jahreskonferenz?
Die Organisation gibt für ihre Jahreskonferenz über 1.000 Teilnehmende an, aus allen 50 US-Bundesstaaten und aus dem Ausland. Historische Vergleichszahlen zeigen Schwankungen: Für Philadelphia 2010 verzeichnete die Vereinszeitschrift 1.550 registrierte Teilnehmende, für Madison 2022 wurden über 500 Künstlerinnen und Künstler gezählt.
Was kostete eine SGCI-Mitgliedschaft?
Im Mitgliedsformular der Sommerausgabe 2010 von "Graphic Impressions" stehen zwei Beträge: 50 US-Dollar für die reguläre Mitgliedschaft, 25 US-Dollar für Studierende. Das ist der Stand von 2010. Aktuelle Beitragshöhen sind in den für diese Seite ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert, sie können also abweichen.
Wo liegt die SGCI-Sammlung?
Seit 2013 am Bernard A. Zuckerman Museum of Art der Kennesaw State University in Georgia. Das Museum beziffert seinen Gesamtbestand nach der ersten Schenkung auf mehr als 6.000 Kunstwerke; der Zugang von etwa 800 Drucken pro Jahr folgt nach Museumsangabe jeweils auf eine Konferenz.
Findet die SGCI-Konferenz jedes Jahr statt?
Im Grundsatz jährlich, mit einem Ausfall und einem Formatwechsel: 2020 wurde die geplante Konferenz Puertográfico verschoben und fand nicht statt. 2021 und 2023 dagegen fanden die Konferenzen statt, liefen aber nur online. Für Oktober 2027 kündigt die Organisation auf ihrer Website die Konferenz "Confluence" in Pittsburgh als Biennale-Konferenz an, also im Zweijahrestakt. Eine unabhängige Bestätigung dieser Umstellung ist in den für diese Seite ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert.
Quellen und weiterführende Literatur
- SGC International, The History of SGCI (Vereinschronik 1972 bis 2010)
- SGC International, Graphic Impressions, Sommerausgabe 2010 (Vereinszeitschrift)
- Zuckerman Museum of Art, Kennesaw State University, SGC International Collection
- University of Wisconsin-Madison, Berichte zur Konferenz Our Shared Future 2022
- Milwaukee Institute of Art & Design, Pressemitteilung zur Konferenz Print: MKE 2013
Über Studio Sonsu
Studio Sonsu ist eine Galerie für zeitgenössische Druckgrafik in Hannover. Jedes Werk kommt direkt von den Künstlern. Ausgewählt, nicht eingekauft.
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